WURMCHECK IN MEINER PRAXIS

Bald ist es wieder soweit – Frühling – Sonne – Anweiden – aber bitte davor entwurmen! 4mal im Jahr und das Pferd ist immer noch nicht wurmfrei. Wie gibt es sowas?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht was das Wort Kur bedeutet? – Etwas Gutes denn es ist ja eine KUR.

Präparate zur Bekämpfung von Wurmbefall sind wohl eine der Wenigen, die ohne Indikation und Diagnose regelmäßig verabreicht werden.

Egal welches Präparat – es handelt sich immer um ein Nervengift! Dieses wird meist turnusmäßig eingegeben und kann heftige Nebenwirkungen verursachen.

Bei falscher Dosierung oder zu häufiger Anwendung kann es zu einer Resistenzbildung führen, womit der Schuss nach hinten los geht. Wir haben dann nicht weniger Parasiten im Pferd sondern mehr – und schlimmer noch- gegen diese Parasiten ist dann im wahrsten Sinne des Wortes schulmedizinisch kein Kraut mehr gewachsen, bzw. die naturheilkundlich die Therapie langwierig und schwer.

Daher biete ich Ihnen und Ihrem Pferd in meiner Praxis ein Rundum Sorglos Paket an:

Bei der McMaster Flotationsmethode, die auch von den allermeisten Labors und Kliniken angewandt wird, bestimme ich unter dem Microskop die Anzahl und die Art der Wurmeier und Parasiten aus der von Ihnen über 3 Tage gesammelten Kotprobe. Daraus ergibt sich die Diagnose!

Darauf basierend ist es möglich die individuell erforderliche Paste zu verabreichen. Denn stellen Sie sich vereinfacht vor: ihr Pferd ist mit Magendasseln infiziert und Sie entwurmen turnusmäßig mit einem Präparat das bei Spulwürmer wirkt – so haben Sie als Ergebnis immer noch die Magendasseln. Denn nicht vorhandene Spulwürmer bleiben nicht vorhanden. Abgesehen davon, dass man ein Gift völlig unnötig einsetzt und seinem Tier damit schaden kann. Und ein Präparat das gegen alle Parasiten wirkt gibt es leider nicht.

Unterscheiden muss man auch die individuelle Situation, das Alter und die Haltungsbedingungen des Tieres. Im besten Fall finde ich keine Parasiten!

Bei minimalen Befunden reicht es manchmal aus, die Tiere pflanzlich und homöopatisch zu behandeln. Das geschieht aber nur unter engmaschiger Kontrolle!

Bewährt hat sich dies vor allem bei Tieren die bereits eine Resistenz entwickelt haben und bei denen kein Präparat mehr greift. Zusätzlich ist immer das Immunsystem zu stärken.

Grundsätzlich sollt man sich darüber im Klaren sei, dass die Parasiten seit jeher mit dem Wirt Pferd leben, vom Immunsystem in Schach gehalten werden und per se keine akute Lebensgefahr bedeuten. Eine absolute Parasitenfreiheit ist den neuesten Erkenntnissen nach nicht erreichbar.

Erst durch die Domestizierung nahmen die Parasiten über Hand und können bis heute zum Tod führen.

Erst seit den 60ger Jahren gibt es die Präparate die wir heute anwenden, und die Pastenform erst seit den 80ger Jahren. Die Pferde haben die Evolution bis dahin ganz gut ohne Wurmkur erlebt.

Daher ist es mir ein Anliegen erst nach der Diagnose – hier die Kotuntersuchung –  eine geeignete angemessene Therapie durchzuführen und den Verlauf zuverlässig zu kontrollieren! Denn mit diesen Parasiten ist nicht zu spaßen.

Meine Strategie ist wie schon gesagt immer erst einmal die genaue Diagnose. Danach entscheiden wir gemeinsam welche Therapie in ihrem Fall angemessen ist. Denn es gibt viele Parameter die berücksichtigt werden wollen. Das Alter des Pferdes, die Haltungsbedingungen, die Jahreszeit, Vorgaben des Stallbetreibers, Zustand des Immunsystems, chronische Krankheiten wie Allergien, EMS, ECS u.v.m.

Ich berate Sie auch im Weidemanagement und unterstütze die Therapie phytotherapeutisch und homöopatisch.

Einige Tierärzte, Labors und die LMU bieten ebenfalls die Kotuntersuchung an.

Der beste Weg ist die regelmäßige Kontrolle, so dass man vorab die Gesundheit erhalten kann und reagieren kann bevor es zu spät ist.

0171 68 55 417 – ich rufe gerne zurück